Mein Geburtshaus
Im Jahre 1951 im Oktober, am 16 Tage, kam in diesem Hause der letzte Knirps des Pferde-Fuhrhalters Holenstein zur Welt. Es wartete schon voll Ungeduld die ganze Geschwisterschar, angefangen bei der ältesten, Gaby gefolgt von Gody , Joe , Bert , Hans , Mary und d, Regina. Und denn äbe i de Engelbert . Engelbert, diesen Namen verdanke ich dem damals ansässigen Katholischen Pfarrer im Kloster Grimmenstein. Wären da noch die Mutter Gertrud und Vater Gerhard , somit wäre die Familie komplett.
Bleistiftzeichnung / Roli Walt
und dann......... ein bisschen brüllen, kindergarten, schule_8 jahre mit einer freude anschliessend 4 jahre ausbildung zum möbelschreiner. abschluss mit bravour 5,5 bin selbst erschrocken. erste arbeitsstelle in zürich als schreinermonteur , 2 jahre, nase voll von der grosstadt, wieder zurück in die provinz. wilde jahre , blue jeans , lange haare , nieten, alkohol, cowboystiefel und die ersten tattoos, hochzeit - baby - scheidung. nach 2 jahren war der spuk vorbei. mit unterbrüchen als single , ein 10 jähriges , ein 4 jähriges und ein 8 jähriges verhältniss. Und nun seit 6 Jahren wieder solo.
(Fazit : irgendwie für die zweisamkeit nicht unbedingt geeignet.)
So ab dem 20 lebensjahr ,beruflich : eisenleger , baumaschienenführer , freileitungsmonteur , autoverschieber , geschweisste armierungen und anschliessend servicetechniker im aussendienst , mittlerweile seit 30 jahren. so schnell verrinnt die zeit, und der knirps von oben ist schon 58 jahr. jo bravo.
ansicht eines kumpels : u.a. mit computern, menschen, seiner freundin und den kindern, modellhelikoptern, kochgeschirr, rotwein- portwein- und "kafi im glas"- gläsern (keinen stangenglässern), trainingshosen, hosenträgern u.s.w. umzugehen weiss, wenn er sitzt einen breiten, mit dem untergrund, fest verwachsenen hintern, einen verschwommenen blick, teilweise undeutliche aussprache, grossen durst, lockere lebenseinstellung und geldbeutel bekommen kann. hervorragend zelte auf- und abbauen, seinen van für den urlaub packen, in den ferien und in der freizeit kochen, mit dem ferngesteuerten hubschrapschrap umgehen (ausnahmen bestätigen die regel), kreative homepages erstellen, sein wissen mit ruhiger hand weitergeben, sein hundemädchen (nasä- bärli) verwöhnen, sich mit dem taxi chauffieren lassen, feste feiern wie sie fallen.